Fachvorträge Italien


Auf Italien spezialisiert

Winfried Rathke bereiste Italien erstmalig 1953, mit Goethe und Gregorovius in der Tasche. Daraus wurde eine Liebe für das Leben. Praktisch alle Regionen nahm er unter die Lupe und schoß tausende von Fotos.

Ob Geschichte, Literatur, Architektur, Malerei oder Plastik, von den verschiedensten Provinzen erstellte er Portraits und zeigte sie deutschlandweit in hunderten von Diavorträgen.

Antike und Frühchristentum, mittelalterliche Klosterbewegungen und Heiligenkulte, Renaissance und Barock sind seine Lieblingsthemen. Auf dem italienischen Stiefel fand er Kulturgeschichte großartig kondensiert.

Der Referent nahm aber auch Olivenernte und Weinkultur unter die Lupe, beobachtete die lokale Schinken- und Käse-Produktion. Viele Studienreisen zwischen dem Norden und Sizilien organisierte er selbst. Seine Mitgliedschaft in der Dante-Gesellschaft öffnete ihm Türen und Tore. Er führte in Museen und an archäologischen Stätten.

Im Referentenforum der Deutsch-Italienischen Gesellschaften (DIG) sind seine Vortrags-Themen erwähnt. Auf der Homepage von www.italianita.de  ist sein Buch aufgelistet: „Rom und Italien mal ganz anders“




Fachvorträge "Italien" im Detail
Große Projektionsfläche oder 2 Leinwände (mindestens 180x180 cm) notwendig. Projektoren werden mitgeführt.


„Mythos Italien - Sehnsucht nach dem Süden“
Johann Joachim Winckelmann erzeugte mit seinen Bestsellern „Gedanken über die Nachahmung griechischer Werke in der Malerei und Bildhauerkunst“ und „Geschichte des Klassischen Altertums“ eine geradezu magische Sogwirkung auf Literaten, Maler und Bildhauer des 18. und 19. Jahrhunderts.

Der Traum von Arkadien, die Suche nach den antiken Wurzeln der europäischen Kultur lockte Heerscharen von Künstlern nach Italien. Goethe übte sich in Römischen Elegien auf den Spuren Catulls und Ovids. Mengs, Kauffmann, Tischbein, Hackert, v. Marees, Feuerbach, Catel, Koch und Overbeck erlebten Licht und Farben südlicher Idyllen. Canova und Thorwaldsen inspirierten sich an archäologischen Funden. Seume, v. Platen und Gregorovius erkundeten schreibend die Apenninhalbinsel. Klassik war „in“, der Klassizismus wogte über Europa. „Bukolischer Zauber“, „heroische Landschaften“ und „pastorale Idyllen“ machten Furore. Aber die „Bunten Götter“ neuerer Forschung haben manche Betrachtungsweise jener Zeit verändert!
 

„Das Bacchanal“
Das Genußmittel Wein war in der Antike gleichzeitig Sakraldroge. In dionysischem Alkoholrausch und bacchantischen Orgien nahm der gewöhnliche Sterbliche Kontakt mit der Götterwelt auf. Er wurde Enthusiast, geriet in Ekstase, durchlebte den „göttlichen Wahnsinn“. Ein Symposion-Gelage entrückte ihn der Welt, die Realität löste sich auf, die Phantasie beflügelte sich.

Philosophische Ideen und literarische Kabinettstücke sind so dem Wein zu verdanken. Lustvolle Bacchanale werden auf Vasenbildern und an freskierten Grabwänden dokumentiert. Die Archäologie hat uns diese Bildwelten erschlossen. Künstler der Renaissance und des Barock nahmen das Thema auf und zeigten neben dem Höhenflug des Rausches auch die Risiken und Nebenwirkungen des gegorenen Rebsaftes. Der Vortrag ist eine Wanderung durch die Kulturgeschichte des Weins.
 

„An den Küsten der Sirenen“
Das Seemansgarn von Homers Odysseus finden wir noch an vielen Küsten Süditaliens. Die gefährlichen bezaubernden Sirenen sind jedoch anmutigen Bikini-Mädchen gewichen. Moderne Touristen müssen an diesen Gestaden keinen Schiffbruch mehr befürchten. Aber Kyklopenfelsen sind noch vorhanden. Vor malerischen Steilküsten der Amalfitana lagern traumhaft hübsche Städtchen. An den Buchten von Taranto, und Paestum erinnern imposante Ruinen an die Vergangenheit der Magna Graecia.

In den Grotten von Capri, Sperlonga und Cumae sind antike Sagen noch zum Greifen nahe. Um den trügerisch schlafenden Vesuv herum finden wir reichlichst Mosaiksteine der Geschichte. Auf Spuren von Horaz, Ovid und Vergil entdecken wir noch viele andere Kostbarkeiten. Die verführerische Parthenope sang vermutlich erstmals „Oh mia bella Napoli“, während Kirke völlig konfuse Matrosen in Schweine verwandelte. Vasenbilder, Grabfresken und Museumschätze ergänzen das Traumbild, das sich nicht nur Winckelmann und Goethe vor Ort machten.


„Colli Senesi – Siena und der Süden der Toscana“
Wer sich satt gesehen hat an Florenz mit seinen immensen Kunstschätzen, an Pisa, Prato und Lucca, der wird seinen Appetit wiederfinden im hügeligen Süden der Toscana. Siena und sein historisches Zentrum sind eine Augenweide, der Dom ist atemraubend. Die Sieneser Schule mit den bunten Fresken der Gebrüder Lorenzetti und Simone Martini in der Nachfolge des großen Duccio di Buoninsegna atmen noch den Geist der höfischen Gotik. Die Marmorkanzel des Nicola Pisano ist eine „kleine Kathedrale“. Aber mit Pienza, der Idealstadt Pius II folgt ein weiteres Highlight. Hier wurde der spannende Weg in die Renaissance begonnen. Aber vor allem die zauberhafte Landschaft erobert das Herz jedes Besuchers. Kleine Gehöfte auf den Hügelkuppen, mit Ghirlanden von Zypressen umwachsen, Olivenhaine und Weinberge prägen den Horizont. Warme Quellen sprudeln vielerorts aus dem Boden. Klösterliche Beschaulichkeit in den Abteien von Monte Oliveto Maggiore und Sant Antimo wechseln mit berühmten Winzerstädtchen wie Montalcino und Montepulciano. Das kleine Museum von Chianciano-Terme macht klar, daß hier uraltes Kulturland der Etrusker lag.
 

  Fachvorträge International


Internationale Themen mit Dia-Doppelprojektion

Große Projektionsfläche oder 2 Leinwände (mindestens 180x180 cm) notwendig. Projektoren werden mitgeführt.
 

1) Nigeria, die Kunst von Ife und Benin
2) Türkei: Ost-Anatolien / Die Klassische Westküste
Istambul / Steppenreiter und Generäle /
Ankara und die Hethiter
3) Griechenland: Das Reich des Minos /
Kreta von den Dorern bis heute /
Klassisches Hellas
4) Ionische Horizonte (Samos, Ephesos, Didyma und Milet)
5) Libanon – die Küsten der Phönizier
6) Syrien – im Land des Baal
7) Jordanien und Petra
9) Irak: Sumer, Assur, Babylon
10) Iran: von Persepolis bis zur Mullah-Theokratie
11) Afghanistan
12) Gandhara-Kunst
13) Der Islam (Religion und Kunst)
14) Indien: Islamische Kunst / Im Lande des Shiva
15) Auf den Spuren Alexanders (Hellenismus im Orient)
16) Römischer Orient (Baalbek, Petra, Palmyra)
17) Römische Mosaiken
18) Ägypten: Die Kunst der Pharaonen
Die Kunst seit Kleopatra und Rom
19) Die römischen Obelisken
20) Sonnenkulte (Re –Aton- Helios – Sol)
21) Roma Aeterna
22) Die Skulptur – Bildhauerei von der Steinzeit bis heute
23) Kunst der Renaissance
24) Kunst der Gotik
25) Kunst der Romanik
26) Paris ist eine Messe wert
27) Spaziergang durch Pariser Museen
28) Weinland Burgund
29) Chemins de Saint-Jacques, der französische Jakobsweg
30) Die Kathedralen der Ile de France
31) Athos – Der Heilige Berg der Griechen
32) Konstantinopel – Byzanz
33) Sakura – Kirschblüte in Japan
34) Israel: I Das Gelobte Land der Juden II Die Qumran-Rollen
III Das Land der christlichen Heilsbotschaft
35) Das Christentum im Spiegel der Kunst
36) Schlösser der Loire
37) Spanien: Im Säulenwald von Cordoba – Maurisches Spanien
Toledo – die mystischen Visionen des El Greco /
Habsburg und die Kunst des Velazquez /
Die Bourbonen und der Realismus von Goya /
Der Jakobsweg im Norden
38) Die Geschichte der Schrift – Von der Steinzeitmeißel bis zum PC
39) Dionysos und sein Gefolge – Geschichte der Weinkultur

Das Bildmaterial von ca. 200 000 Dias wird ständig aktualisiert und ergänzt.